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X2301 „Ich sehe das, was Du nicht siehst“: Anti-Bias Bildung Fortbildung für in der Kindertagesbetreuung Beschäftigte

Beginn Do., 19.08.2021, 09:00 - 16:00 Uhr
Kursgebühr 600,00 €
Dauer 5 Termine
Kursleitung Prasad Reddy
Bemerkungen Bei Bedarf findet das Angebot in digitaler Form statt!

Hintergrund
Vielfalt in Bildungseinrichtungen und Gemeinden bedeutet nicht automatisch gelungene soziale Inklusion. Die Gestaltung und Pflege von Sozialer Inklusion ist ein Prozess, der nur gelingen kann, wenn aktiv Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass alle ihre Potenziale optimal entfalten und vielfältigste Bildungsbarrieren abgebaut werden können. Ein entscheidendes Element hierfür ist eine differenzsensible Haltung aller, die die pädagogische Verantwortung tragen, und ihre Bereitschaft, jeglicher Form von Exklusion und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten.
Der langjährig erprobte Anti-Bias-Ansatz kann wertvolle Hilfestellung leisten, die Sensibilität für Diskriminierung zu schärfen und Bildungsbarrieren abzubauen. Das englische Wort „Bias“ bedeutet Voreingenommenheit, Schieflage, Vorurteil. Der Ansatz nimmt vielfältige Formen von Diskriminierung in den Blick: Geschlecht, Herkunft, Aussehen, soziale Schicht, körperliche und geistige Gesundheit, Religionszugehörigkeit oder sexuelle Orientierung können Merkmale sein, aufgrund deren Menschen diskriminiert werden.
Ziele und Inhalte der Anti-Bias Bildung
Wie gehe ich mit Vorurteilen, Macht und Ideologien von der Überlegenheit und Unterlegenheit von mir selbst und anderen um? Die Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung ist eine der Kernfragen des Anti-Bias-Ansatzes (Bias=Voreingenommenheit). Ziel dabei ist, un- oder halbbewusste Bildungsbarrieren zu erkennen, ihnen zu begegnen und sie weitmöglichst zu beseitigen, sowie Konsequenzen für das pädagogische und bildungspolitische Handeln auf individueller, gesellschaftlicher und institutioneller Ebenen zu ziehen.
Methoden:
Der interaktive Workshop vermittelt Ihnen durch Gestaltung des Raums für Selbstreflexion, kurze fachliche Inputs und Einzel-, Paar und Kleingruppenarbeit sowie moderierten Erfahrungsaustausch erste Anregungen für einen vorurteilsbewussten Umgang mit vielfältigen Potenzialen und Barrieren für die Bildungsarbeit.
Die fünf Trainingsbausteine bilden die Eckpunkte eines mehrmonatigen Lernprozesses, der Raum und Zeit gibt, Gelerntes in der Berufspraxis und im Alltag auszuprobieren und im Training zu reflektieren.
Als Teil der Fortbildung werden die TeilnehmerInnen einen (Trainings-)Projektplan (z.B. eintägige Fortbildung für Zielgruppe Ihrer Wahl) entwickeln bzw. konzipieren, welchen sie eventuell für ihre Arbeit nutzen können. Der Plan wird gleich am Tag Eins der Fortbildung angefangen und während des gesamten Fortbildungszeitraums weiter bearbeitet. An alle fünf Tagen der Fortbildung wird der Projektplan, nach Experten-Rückmeldung und Hinweisen des Moderators und durch kollegiale Beratung unter den Teilnehmenden, überprüft und verbessert.




Kursort

Seminarraum

Westwall 40-42
47798 Krefeld

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Termine

Datum
19.08.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Westwall 40-42, Haus der Familie;Tagungsraum 208
Datum
02.09.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Westwall 40-42, Haus der Familie;Tagungsraum 208
Datum
09.09.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Westwall 40-42, Haus der Familie;Tagungsraum 208
Datum
23.09.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Westwall 40-42, Haus der Familie;Tagungsraum 208
Datum
07.10.2021
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Westwall 40-42, Haus der Familie;Tagungsraum 208